Zum Hauptinhalt springen

Gliederung nach Funktionen

Bei einer Gliederung nach Funktionen fassen Sie gleichartige Objekte zusammen. Lagergebäude gehören beispielsweise zu einem gemeinsamen Typ, auch wenn sie an unterschiedlichen Standorten innerhalb desselben Workspaces liegen.

Beispiel für ein Industrieunternehmen

Betriebsgebäude
├── Produktionsgebäude
└── Lagergebäude

Logistik
├── Werkstore
└── Wareneingänge

Technische Anlagen
├── Trafostationen
└── Pumpstationen

Diese Struktur nutzt Haupttypen zur Gruppierung und Untertypen für die einzelnen Kategorien. Für eine kleine Karte kann auch ein Haupttyp ohne Untertypen ausreichen. Legen Sie weitere Typen an, wenn diese die Orientierung oder eine unterschiedliche Darstellung erleichtern.

Standorte in den Angaben kenntlich machen

Verwenden Sie aussagekräftige Objektnamen wie „Wareneingang Halle West“ und „Werkstor Nord“. Falls Sie eine zusätzliche Angabe benötigen, können Sie eine Texteigenschaft „Werk“ anlegen und am Objekt beispielsweise „Werk Nord“ eintragen. Vereinbaren Sie für solche Werte eine einheitliche Schreibweise.

Diese Angabe beschreibt das Objekt. Den Kartenmittelpunkt für „Werk Nord“ verwalten Sie gesondert als Standort. Die Inhalte einer Berechtigungsansicht wählen Sie ebenfalls gesondert aus.

Eigenschaften nach Bedarf zuordnen

Verwenden Sie globale Definitionen für Angaben, die an mehreren Objekten benötigt werden:

ObjekttypMögliche Angaben
LagergebäudeAnlagenkennung, Kapazität in Paletten, Kontakt
WerkstoreAnlagenkennung, Besetzungszeiten, Telefon Pforte
WareneingängeAnlieferzeiten, Verladeplätze, Zufahrtsplan
PumpstationenAnlagenkennung, Nächste Prüfung, Anlagenhandbuch

Ordnen Sie die passenden Eigenschaften den einzelnen Objekten zu. Eine einzelne zusätzliche Angabe erfordert keinen neuen Objekttyp. Beispielsweise kann ein Wareneingang einen Zufahrtsplan erhalten, während ein anderer ohne dieses Dokument auskommt.

Weitere Standorte ergänzen

Wenn an einem weiteren Standort dieselben Kategorien vorkommen, können Sie die vorhandenen Objekttypen und Eigenschaftsdefinitionen im Workspace weiterverwenden. Erfassen Sie die neuen Objekte und ihre jeweiligen Werte.

Berücksichtigen Sie dabei die Berechtigungsansichten, die diese Typen bereits verwenden. Kontrollieren Sie nach der Erweiterung deren Karteninhalte und Ansichtsbereiche, damit jede Zielgruppe die vorgesehenen Informationen erhält.

Die passende Gliederung wählen

Die funktionale Gliederung eignet sich besonders für wiederkehrende Objektkategorien und eine einheitliche Darstellung über mehrere Standorte. Wenn die getrennte Pflege einzelner Werke im Vordergrund steht, kann eine Gliederung nach Standorten übersichtlicher sein.

Planen Sie die Berechtigungsansichten zusammen mit der Typenstruktur und prüfen Sie das Ergebnis an einigen Beispielobjekten, bevor Sie größere Datenbestände erfassen.