Struktur erweitern
Wenn neue Hallen, Anlagen oder Standorte hinzukommen, prüfen Sie zuerst, welche Teile Ihrer bestehenden Struktur weiterverwendet werden können. Einheitliche Typen, Namen und Eigenschaftsdefinitionen erleichtern die Pflege.
Neue Inhalte einordnen
- Weitere Lagerhalle: Vorhandenen Objekttyp verwenden, neues Objekt erfassen und eigene Werte eintragen
- Zusätzliche Information an einer Anlage: Passende globale Eigenschaft zuordnen oder eine neue Definition anlegen
- Neue Objektkategorie: Einen Haupt- oder Untertyp mit passendem Namen, Symbol und Darstellung anlegen
- Neuer Standort im Workspace: Standort anlegen, Objekte und Wege erfassen und Berechtigungsansichten prüfen
- Weitere Zielgruppe: Berechtigungsansicht mit den benötigten Inhalten zusammenstellen
Verwenden Sie vorhandene Eigenschaftsdefinitionen nur dann weiter, wenn ihre Bedeutung passt. „Kapazität in Paletten“ und „Verladeplätze“ sind unterschiedliche Angaben, auch wenn beide Zahlen enthalten.
Änderungen zuerst an wenigen Objekten prüfen
Beginnen Sie mit einem überschaubaren Beispiel, etwa einer neuen Lagerhalle und ihrem Eingang. Prüfen Sie die Darstellung im Editor, die Angaben am Objekt und die betroffenen Berechtigungsansichten. Erfassen Sie weitere Objekte, sobald dieses Beispiel passt.
Wenn Sie einen Objekttyp ändern, kontrollieren Sie anschließend die Darstellung seiner bestehenden Objekte. Beim Wechsel eines Objekttyps prüfen Sie auch, in welchen Berechtigungsansichten das Objekt anschließend erscheint.
Für neue oder geänderte Wege gehören die Neuberechnung und ein Test der vorgesehenen Routen zur Erweiterung.
Einen weiteren Workspace einplanen
Ein zusätzliches Werk oder Logistikzentrum lässt sich als weiterer Standort im bestehenden Workspace verwalten. Das passt, wenn Sie dort dieselben Objekttypen und Eigenschaftsdefinitionen verwenden und Benutzer dieselben Rollen für die gemeinsame Pflege benötigen.
Ein weiterer Workspace ist sinnvoll, wenn ein Einsatz logisch getrennt organisiert werden soll: mit eigenen Karteninhalten, einer eigenen Typenstruktur und unabhängig vergebenen Rollen. Beispielsweise können Sie den laufenden Betrieb mehrerer Standorte im Workspace „Werke und Logistik“ pflegen und ein Festival am Gelände von Werk Nord im Workspace „Festival Werk Nord“ vorbereiten. Das Veranstaltungsteam arbeitet dann mit Bühnen, Besucherbereichen und Programmzeiten, ohne die Betriebsdokumentation zu verändern.
Planen Sie Inhalte und Benutzerzuweisungen für jeden Workspace gesondert. Auch eine globale Eigenschaft ist nur innerhalb ihres Workspaces verfügbar. Eigene Wegenetze verschiedener Workspaces können nicht gemeinsam für eine Route verwendet werden. Wenn dieselben Inhalte lediglich für unterschiedliche Zielgruppen dargestellt werden sollen, genügt häufig eine zusätzliche Berechtigungsansicht.
Jeder Workspace benötigt eine eigene Lizenz. Alle Lizenzgrenzen gelten pro Workspace beziehungsweise Lizenz; die Kapazitäten mehrerer Workspaces werden nicht zu einem gemeinsamen Kontingent zusammengefasst. Prüfen Sie vor einer Erweiterung die für den jeweiligen Workspace geltenden Grenzen.
Das ausführliche Beispiel und den Workspacewechsel finden Sie unter Grundlegende Konzepte.
Die laufende Pflege organisieren
- Legen Sie fest, wer neue Inhalte erfasst und bestehende Angaben aktuell hält
- Vereinbaren Sie eindeutige Namen für Objekte, Typen und Eigenschaften
- Prüfen Sie neue Inhalte auch in den Berechtigungsansichten der jeweiligen Zielgruppen
- Überarbeiten Sie Pläne und zugehörige Overlays, wenn sich das Gelände verändert
- Testen Sie betroffene Routen nach Änderungen am Wegenetz oder an Sperren