Glossar
Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe aus der Dynamap-Oberfläche und dieser Hilfe. Die verlinkten Kapitel beschreiben die jeweiligen Abläufe.
Workspaces, Standorte und Bedienoberfläche
- Benutzerverwaltung: Hier verwalten Workspace-Admins die Benutzer und deren Rollen im Workspace. Über die Rollenzuweisung legen sie fest, wer Karten nutzen, Inhalte bearbeiten oder Benutzer verwalten darf.
- Datenverwaltung: Hier pflegen Sie die Grundlagen Ihrer Karten: Benutzer, Berechtigungsansichten, Overlays, Dateien, eigene Icons und Eigenschaften. Welche Inhalte Sie ansehen oder ändern können, hängt von Ihrer Rolle im Workspace ab.
- Dateien: Unter Datenverwaltung → Dateien verwalten Sie Bilder und Dokumente Ihres Workspaces. Verwenden Sie diese an Objekten, um beispielsweise ein Foto des Eingangs oder einen Zufahrtsplan bereitzustellen.
- Editor: Im Editor zeichnen und bearbeiten Sie Ihre Infrastruktur auf der Karte. Sie erfassen Punkte, Flächen, Wege und Sperren und ergänzen die Informationen, die andere später auf den bereitgestellten Karten nutzen. Der Editor läuft im Browser; eine eigene Installation ist nicht erforderlich.
- Endnutzer: Endnutzer verwenden eine bereitgestellte Karte, um Informationen zu finden und Routen zu planen. Eine aktive öffentliche Berechtigungsansicht können sie über einen Link ohne Anmeldung öffnen. Für Ansichten mit eingeschränkter Sichtbarkeit benötigen sie eine Anmeldung und den entsprechenden Zugang. Der Begriff beschreibt die Nutzung der Karte und ist keine zusätzliche Benutzerrolle.
- Eigene Icons: Hier verwalten Sie hochgeladene Symbole, die Sie Objekttypen zuweisen können. Damit kennzeichnen Sie Ihre Infrastruktur mit passenden, wiedererkennbaren Symbolen.
- Eigenschaftsleiste: Wenn Sie im Editor ein Objekt auswählen, zeigt die Eigenschaftsleiste dessen Namen und Angaben. Von hier aus öffnen Sie die Objektdetails, um beispielsweise den Namen zu ändern oder Eigenschaften zu ergänzen.
- Hauptmenü: Über das Hauptmenü wechseln Sie zwischen den verfügbaren Bereichen der Anwendung, etwa Karte, Editor und Datenverwaltung. Auf schmalen Bildschirmen öffnen Sie es über die Menüschaltfläche.
- Karte: Hier nutzen Sie die Inhalte einer Berechtigungsansicht, um sich auf einem Gelände zu orientieren. Sie können Objektinformationen ansehen, Ziele suchen und Routen planen.
- Karteneinstellungen: Hier wählen Sie den Kartenstil und die verfügbaren Overlays aus. So passen Sie die Darstellung an Ihre Aufgabe an, beispielsweise durch das Einblenden eines Werksplans.
- Katalog: Der Katalog ordnet die Objekttypen und Objekte beziehungsweise die Wege im Editor. Wählen Sie einen Eintrag aus, um den zugehörigen Karteninhalt zu finden und zu bearbeiten.
- Lizenz: Die Anzeige informiert Sie über die Lizenzangaben und Kontingente des ausgewählten Workspaces. Dort können Sie nachsehen, welcher Umfang für Ihre Karten und deren Nutzung verfügbar ist.
- Mein Profil: Über diesen Eintrag im Benutzermenü öffnen Sie Ihre persönlichen Profilangaben. Er dient dazu, die Angaben zu Ihrem Benutzerkonto einzusehen.
- Sprache: Mit dieser Einstellung wählen Sie die Sprache der Benutzeroberfläche. Menüs und Bedienelemente erscheinen anschließend in der ausgewählten Sprache.
- Standort: Ein Standort begrenzt den Bereich innerhalb eines Workspaces, in dem Sie im Editor eigene Infrastruktur erfassen dürfen. Er umfasst eine Kreisfläche mit einem festen Radius von 1 km. Die Flächen mehrerer Standorte können sich überlappen. Beim Erstellen legen Sie einen Mittelpunkt fest, zu dem Sie zur Orientierung später jederzeit zurückspringen können. Den Namen wählen Sie frei, beispielsweise „Werk Nord“ oder „Graz“.
- Standortauswahl: Über die Standortauswahl richten Sie die Karte auf einen gespeicherten Standort aus. So wechseln Sie beispielsweise zwischen einem Werk und einem Logistikzentrum innerhalb desselben Workspaces.
- Suchfeld: Über das Suchfeld finden Sie Kartenobjekte und Orte, ohne den Kartenausschnitt von Hand durchsuchen zu müssen. Suchen Sie beispielsweise nach einem Werkstor, um dessen Angaben anzusehen oder es als Ziel zu wählen.
- Werkzeugleiste: Nutzen Sie die Werkzeugleiste, um Objekte und Wege auf der Karte zu erstellen, zu bearbeiten und zu löschen. Sie ist das zentrale Bedienelement, um Ihre eigene Infrastruktur auf der Karte einzuzeichnen.
- Workspace: Ein Workspace bündelt logisch zusammengehörige Karteninhalte mit eigenen Objekttypen, Eigenschaften, Benutzerzuweisungen und einer eigenen Lizenz. Auch eigene Wege werden getrennt je Workspace verwaltet; die eigenen Wegenetze verschiedener Workspaces können nicht gemeinsam für eine Route verwendet werden. Er kann mehrere Standorte enthalten, beispielsweise Werke und Logistikzentren mit gemeinsamen Objekttypen. Für unabhängig organisierte Inhalte, etwa ein Festival auf einem Werksgelände mit eigenen Objekttypen und anderen Rollen für die Beteiligten, verwenden Sie einen eigenen Workspace.
- Workspace wechseln: Mit diesem Eintrag im Benutzermenü öffnen Sie einen anderen Workspace, auf den Sie Zugriff haben. Dort arbeiten Sie mit dessen eigenen Inhalten und der Rolle, die Ihnen in diesem Workspace zugewiesen ist.
Mehr dazu: Grundlegende Konzepte, Editor und Datenverwaltung.
Karteninhalte und Darstellung
- Ansichtsbereich: Der Ansichtsbereich ist der für eine Berechtigungsansicht festgelegte Kartenbereich. Damit richten Sie die Ansicht auf das Gelände aus, das für die jeweilige Zielgruppe relevant ist.
- Berechtigungsansicht: Eine Berechtigungsansicht legt fest, welche Objekttypen, Eigenschaften und Overlays eine Zielgruppe auf ihrer Karte sieht. So können Sie aus denselben Karteninhalten beispielsweise eine Ansicht für Anlieferungen und eine für Besucher zusammenstellen.
- Eigenschaft: Eine Eigenschaft ergänzt ein Objekt um eine Information, beispielsweise eine Anlagenkennung oder Anlieferzeiten. Sie fügen Eigenschaften je Objekt hinzu und können die Werte bei Bedarf ausfüllen. Damit stellen Sie Angaben direkt dort bereit, wo sie auf dem Gelände gebraucht werden.
- Eigenschaftsdefinition: Mit der Definition legen Sie zentral im Workspace den Titel und den Typ einer Eigenschaft fest, beispielsweise „Anlagenkennung“ als Text. Die einzelnen Objekte verwenden dadurch dieselbe Bezeichnung und dasselbe Eingabeformat.
- Eigenschaftswert: Der Wert ist die konkrete Angabe einer Eigenschaft an einem einzelnen Objekt. Bei einem Werkstor kann die Eigenschaft „Anlagenkennung“ beispielsweise den Wert „TOR-001“ haben.
- Fläche: Eine Fläche stellt ein Objekt mit räumlicher Ausdehnung dar, etwa den Umriss einer Lagerhalle oder eines Parkplatzes. Damit machen Sie auf der Karte sichtbar, welchen Bereich die Infrastruktur einnimmt.
- Georeferenzierung: Bei der Georeferenzierung richten Sie ein Overlay anhand zusammengehöriger Referenzpunkte im Bild und auf der Karte aus. So liegt beispielsweise ein Werksplan an der passenden geografischen Position. Alternativ können Sie ein Overlay direkt auf der Karte verschieben, drehen und skalieren.
- Globale Eigenschaft: Eine globale Eigenschaft wird zentral im Workspace definiert und kann an mehreren Objekten verwendet werden. So müssen Sie eine Angabe wie „Anlieferzeiten“ nur einmal vorbereiten und können danach für jedes Objekt die passenden Werte erfassen.
- Haupttyp: Ein Haupttyp ist eine Kategorie auf der obersten Ebene des Katalogs, beispielsweise „Betriebsgebäude“. Er hilft Ihnen, größere Gruppen Ihrer Infrastruktur zu ordnen und bei Bedarf in Untertypen zu unterteilen.
- Icon: Ein Icon ist das Symbol eines Objekttyps. Es hilft dabei, die Art eines Objekts auf der Karte schnell zu erkennen, beispielsweise einen Eingang oder einen Parkplatz.
- Kartenstil: Der Kartenstil bestimmt die Hintergrunddarstellung Ihrer Karte. Zur Auswahl gehören Standard, 3D, Light und Ortho; wählen Sie die Darstellung, in der Sie sich für Ihre jeweilige Aufgabe am besten orientieren können.
- Objekt: Ein Objekt ist ein einzelner Punkt oder eine einzelne Fläche auf der Karte, beispielsweise „Werkstor 1“ oder „Lagerhalle West“. Es gehört zu einem Objekttyp und kann durch Eigenschaften um weitere Informationen ergänzt werden.
- Objekttyp: Ein Objekttyp fasst gleichartige Objekte zusammen und legt Farbe, Symbol und Darstellung fest. Sie können die Typen auf zwei Ebenen gliedern: in einen Haupttyp, beispielsweise „Betriebsgebäude“, und direkt untergeordnete Typen wie „Bürogebäude“ und „Lagerhallen“. Die Typen helfen auch dabei, passende Inhalte für Berechtigungsansichten auszuwählen.
- Overlay: Ein Overlay ist ein zusätzliches Bild, das Sie auf der Karte positionieren und maßstäblich ausrichten, beispielsweise ein Drohnenfoto oder einen Werksplan. Es ergänzt Informationen, die in der Hintergrundkarte fehlen oder für Ihr Gelände genauer dargestellt werden sollen. Dasselbe Overlay kann mehreren Berechtigungsansichten zugeordnet werden.
- Punkt: Ein Punkt markiert ein Objekt an einer bestimmten Position, etwa ein Werkstor oder einen Gebäudeeingang. Verwenden Sie ihn, wenn vor allem der genaue Ort erkennbar sein soll.
- Referenzpunkt: Ein Referenzpunkt ist ein eindeutig erkennbarer Ort, den Sie sowohl im Overlay als auch auf der Karte markieren. Zusammengehörige Punkte, etwa dieselbe Gebäudeecke in beiden Darstellungen, helfen beim Ausrichten des Overlays.
- Sichtbarkeit einer Berechtigungsansicht: Diese Einstellung legt fest, ob eine Ansicht öffentlich oder nur für angemeldete Benutzer verfügbar ist. Damit bestimmen Sie, ob Empfänger die bereitgestellte Karte ohne Anmeldung öffnen können.
- Sichtbarkeit eines Objekttyps: Diese Einstellungen bestimmen, wie Objekte eines Typs auf der Karte dargestellt werden, unter anderem abhängig von der Zoomstufe. So können Sie die Karte in der Übersicht lesbar halten und beim Vergrößern mehr Details zeigen.
- Status einer Berechtigungsansicht: Der Status bestimmt, ob die Ansicht aktiv genutzt werden kann. Durch Deaktivieren können Sie ihre Nutzung unterbrechen und die gespeicherten Einstellungen für eine spätere Aktivierung behalten.
- Untertyp: Ein Untertyp unterteilt einen Haupttyp genauer, beispielsweise „Lagergebäude“ unter „Betriebsgebäude“. So ordnen Sie größere Mengen ähnlicher Infrastruktur in überschaubare Gruppen.
- Zoomstufe: Die Zoomstufe beschreibt, wie stark die Karte vergrößert ist. In der Übersicht erkennen Sie größere Zusammenhänge; beim Hineinzoomen werden einzelne Objekte und Details besser sichtbar. Die Sichtbarkeitseinstellungen eines Objekttyps bestimmen mit, welche Inhalte und Beschriftungen bei der jeweiligen Vergrößerung erscheinen.
- Zuordnung einer Eigenschaft: Durch die Zuordnung wählen Sie aus, welche globale Eigenschaft an einem bestimmten Objekt verwendet wird. Das Ausfüllen des Werts ist optional: Sie können beispielsweise die Eigenschaft „Anlieferzeiten“ bereits zuordnen und die Zeiten später ergänzen.
Mehr dazu: Eigenschaften, Berechtigungsansichten und Overlays.
Eigenschaftstypen
- Bilder: Mit diesem Eigenschaftstyp hinterlegen Sie Bilder am Objekt. Ein Foto des Werkstors hilft beispielsweise, den richtigen Eingang vor Ort wiederzuerkennen.
- Checkbox: Eine Checkbox hält fest, ob eine Angabe zutrifft oder nicht. Damit kennzeichnen Sie beispielsweise, ob ein Zugang barrierefrei ist.
- Datum: Dieser Typ erfasst ein einzelnes Kalenderdatum, beispielsweise den Termin der nächsten Prüfung. So können Sie einen wichtigen Termin direkt am betroffenen Objekt hinterlegen.
- Dokumente: Mit diesem Typ stellen Sie Unterlagen am Objekt bereit. Hinterlegen Sie beispielsweise einen Zufahrtsplan, damit Nutzer ihn am zugehörigen Werkstor finden.
- E-Mail: Dieser Typ hinterlegt eine E-Mail-Adresse am Objekt. So ist beispielsweise der Kontakt zum Empfang direkt beim Gebäudeeingang zu finden.
- Öffnungszeiten: Hier erfassen Sie Zeiten nach Wochentagen und mögliche Ausnahmen. Damit zeigen Sie beispielsweise, wann eine Pforte besetzt oder eine Einrichtung geöffnet ist.
- Telefon: Dieser Typ hinterlegt eine Telefonnummer am Objekt. So finden Nutzer etwa die Nummer der Pforte direkt am zugehörigen Werkstor.
- Text: Verwenden Sie Text für frei formulierte Angaben, etwa eine Beschreibung oder eine Kennung wie „TOR-001“. Der Typ eignet sich auch für kurze Hinweise, die sich nicht als Zahl oder Datum erfassen lassen.
- Toggle: Ein Toggle stellt eine Angabe als ein- oder ausgeschalteten Schalter dar. Damit halten Sie beispielsweise fest, ob an einem Objekt Beleuchtung vorhanden ist.
- Uhrzeit: Dieser Typ erfasst eine einzelne Zeitangabe, beispielsweise einen Schichtbeginn um 06:00 Uhr. Er eignet sich, wenn Sie einen Zeitpunkt angeben möchten.
- Webseite: Hier hinterlegen Sie einen Weblink am Objekt. So verweisen Sie beispielsweise direkt auf ein Anlagenhandbuch oder weiterführende Informationen.
- Zahl: Dieser Typ erfasst ganze Zahlen, beispielsweise die Anzahl der Verladeplätze. Eine benötigte Einheit können Sie im Titel der Eigenschaft angeben, etwa „Kapazität in Paletten“.
- Zeitplan: Mit einem Zeitplan beschreiben Sie wiederkehrende Zeiträume und mögliche Ausnahmen. Damit hinterlegen Sie beispielsweise die Anlieferzeiten eines Wareneingangs.
Beispiele und Auswahlhilfe finden Sie unter Eigenschaftstypen.
Wege und Navigation
- Einbahn: Diese Wegregel legt fest, in welcher Richtung ein Weg befahren werden darf. Damit berücksichtigen Sie beispielsweise eine Zufahrt, die nur in einer Richtung genutzt werden soll.
- Fixe Position: Eine fixe Position ist ein manuell gewählter Ausgangspunkt, der sich nicht mit Ihrem Gerät bewegt. Nutzen Sie ihn beispielsweise, um eine Route von einem Werkstor aus vorzubereiten, bevor Sie vor Ort sind.
- GPS: In diesem Positionsmodus verwendet Dynamap die aktuelle Position, die Ihr Gerät beziehungsweise Browser ermittelt. Damit können Sie eine Route von Ihrem tatsächlichen Standort aus planen und die Navigation nutzen.
- Kreuzung: Eine Kreuzung verbindet Wegabschnitte im Wegenetz. Diese Verbindung ermöglicht es der Routenberechnung, an der betreffenden Stelle von einem Weg auf den anderen zu führen.
- Multimodales Routing: Bei einer Route mit mehreren Zielen können Sie für die einzelnen Abschnitte unterschiedliche Transportmodi wählen. Planen Sie beispielsweise die Anfahrt mit dem Auto bis zum Parkplatz und den anschließenden Weg zu Fuß bis zum Eingang. Den Ablauf beschreibt Routen planen und Navigation starten.
- Navigation: Die Navigation führt Sie entlang einer berechneten Route zu Ihrem Ziel. Sie starten die Führung, nachdem Sie die Route in der Vorschau geprüft haben.
- Neuberechnung des Wegenetzes: Bei der Neuberechnung verarbeitet Dynamap neue oder geänderte Wege. Damit stehen die Änderungen anschließend für die Berechnung von Routen zur Verfügung.
- Öffentlich bearbeitet: In dieser festen Kategorie des Wege-Katalogs finden Sie öffentliche Wegabschnitte, deren Angaben für Ihren Workspace angepasst wurden. Sie können die Ausgangswerte wiederherstellen; der öffentliche Weg bleibt dabei erhalten. Siehe Öffentliche Wege bearbeiten.
- Route: Eine Route ist der berechnete Verlauf vom Ausgangspunkt über mögliche Zwischenziele zum Ziel. Sie zeigt Ihnen, wie Sie die vorgesehenen Orte in der gewählten Reihenfolge erreichen.
- Routenvorschau: Die Vorschau zeigt Ihre geplante Route vor dem Start der Führung. Hier prüfen Sie beispielsweise Ziele, Reihenfolge, Transportmittel, Dauer und Strecke.
- Selbsterstellt: In dieser festen Kategorie des Wege-Katalogs finden Sie die eigenen Wege Ihres Workspaces. Dazu gehören beispielsweise eingezeichnete Verbindungen auf Ihrem Betriebsgelände.
- Standortfreigabe: Mit der Standortfreigabe erlauben Sie Browser und Anwendung, Ihre aktuelle Geräteposition zu verwenden. Diese Freigabe benötigen Sie, um im GPS-Modus von Ihrer tatsächlichen Position aus zu navigieren.
- Teilen: Mit Teilen geben Sie eine Berechtigungsansicht, ein Objekt oder eine geplante Route per Link weiter. Für Objekte und Routen können Sie auch einen QR-Code verwenden. So zeigen Sie anderen beispielsweise den richtigen Eingang oder senden eine Anlieferroute per E-Mail oder Messenger.
- Transportmodus: Der Transportmodus legt für einen Routenabschnitt die Fortbewegungsart fest: mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Wählen Sie den passenden Modus, damit Dynamap eine für diesen Abschnitt geeignete Route berechnet.
- Weg: Ein Weg bildet eine begehbare oder befahrbare Verbindung mit ihrem Verlauf und ihren Nutzungsangaben ab. Dazu gehören beispielsweise eine Zufahrt auf dem Werksgelände und die dafür zulässigen Verkehrsarten.
- Wegenetz: Das Wegenetz verbindet einzelne Wege zu einem zusammenhängenden Netz. Es ist die Grundlage dafür, dass Dynamap Routen zu Zielen auf Ihrem Gelände berechnen kann.
- Wegsperre: Mit einer Wegsperre schränken Sie einen Wegabschnitt für ausgewählte Verkehrsarten, Berechtigungsansichten und gegebenenfalls einen Zeitraum ein. Damit berücksichtigen Sie beispielsweise eine vorübergehend gesperrte Zufahrt.
- Zwischenziel: Ein Zwischenziel ist ein zusätzlicher Halt zwischen dem Ausgangspunkt und dem letzten Ziel einer Route. So planen Sie beispielsweise eine Anlieferung zunächst über das Werkstor und anschließend zum Wareneingang.
Mehr dazu: Routen planen und Navigation starten, Wegenetz planen, Standortzugriff freigeben und Routen teilen.
Rollen
Eine Rolle bestimmt, welche Funktionen eine Person im jeweiligen Workspace verwenden darf. Dieselbe Person kann in verschiedenen Workspaces unterschiedliche Rollen haben.
- Benutzer: Diese Rolle eignet sich für Personen, die bereitgestellte Karten nutzen sollen. Sie können Objektinformationen ansehen und Routen planen.
- Editor: Mit dieser Rolle bearbeiten Sie Karteninhalte und Inhalte der Datenverwaltung, etwa Berechtigungsansichten, Eigenschaften und Overlays. Sie eignet sich für Personen, die Ihre Infrastruktur erfassen und aktuell halten.
- Nur Lesen: Mit dieser Rolle können Sie neben der Karte auch den Editor und die Inhalte der Datenverwaltung ansehen, ohne sie zu verändern. Sie eignet sich beispielsweise zur Prüfung der gepflegten Karteninhalte.
- Workspace-Admin: Workspace-Admins können Inhalte wie ein Editor bearbeiten und zusätzlich Benutzer und deren Rollen verwalten. Diese Rolle eignet sich für Personen, die auch den Benutzerzugang zum Workspace organisieren.
Die Abgrenzung zwischen Rollen und sichtbaren Karteninhalten erläutert Rollen und Berechtigungen.
Lizenzbegriffe
- Ansichten mit Gastzugriff: Anzahl der öffentlich eingestellten Berechtigungsansichten im Workspace. Diese Ansichten können ohne Anmeldung genutzt werden, wenn sie aktiv sind. Auch eine vorübergehend deaktivierte öffentliche Ansicht zählt zum Kontingent.
- Automatische Neuberechnung: Lizenzmerkmal für das Intervall der automatischen Neuberechnung des Wegenetzes
- Lizenzgrenze: Für einen Workspace geltende Obergrenze einer Menge oder Nutzung
- Manuelle Neuberechnungen heute: Tägliches Kontingent und Verbrauch für manuell ausgelöste Neuberechnungen des Wegenetzes
- Objekte: Als Lizenzgröße die Gesamtzahl der Punkte und Flächen im Workspace
- Satellitenbilder: Lizenzmerkmal für die Freischaltung der Luftbilddarstellung Ortho in den Karten der Berechtigungsansichten. Im Editor können Sie Ortho unabhängig davon zum Einzeichnen und Prüfen Ihrer Infrastruktur nutzen.
- Speicher für Bilder und Dokumente: Von Bildern und Dokumenten belegter Speicher im Workspace, gemessen in MB oder GB
- Standorte: Als Lizenzgröße die Anzahl der gespeicherten Standorte im Workspace
- Tägliche Navigationen: Tägliches Nutzungskontingent für Navigationen im Workspace
- Unbegrenzt: Für die jeweilige Größe ist keine Mengenbegrenzung festgelegt. Die Nutzung wird weiterhin angezeigt; andere Kontingente und Lizenzmerkmale bleiben davon unberührt.
- Verbleibend: Noch verfügbare Kapazität einer angezeigten Begrenzung
- Workspace-Overlays: Als Lizenzgröße die Anzahl der gespeicherten Overlays im Workspace
Alle Grenzen gelten pro Workspace beziehungsweise Lizenz. Die Bedienung der Anzeige beschreibt Lizenzgrenzen.